Education in Tanzania: Hope and future through ECD centers

Report on the visit of our volunteer Petra Scherweit

4. Februar 2025 – Die Reise beginnt
Our trip to Tanzania revolved entirely around our official program. Together with our regional partner MPDI, we traveled to the region north of Arusha, near the Kenyan border. There, we were warmly welcomed by Mohamed, the director of MPDI, and introduced to the impressive work of his organization.

Insight into a growing school landscape
Unser erster Halt war die Embalwa-Schule, eine von MPDI initiierte Grundschule. Trotz unseres unangekündigten Besuchs wurden wir herzlich empfangen. Die Schule verfügt über mehrere Klassenräume, sanitäre Einrichtungen und Wohngebäude für Lehrkräfte. Besonders inspirierend war es zu sehen, wie aus einer kleinen Initiative – einem Early Childhood Development (ECD)-Zentrum – eine vollwertige Schule entstehen kann. Sobald ein erster Klassenraum existiert, übernimmt häufig die Regierung und erweitert ihn zu einer vollständigen Grundschule.

Grand opening in the village of Isitet
Our journey continued deep into the bush, to Isitet Village, where we attended the ceremonial opening of a new ECD center. Together with the regional chancellor, who was in the midst of his election campaign, we participated in the ceremony and the official village assembly. The future of the center and its possible conversion into a primary school were discussed intensively. The chancellor announced that construction of two classrooms would begin soon, and the first building materials would be delivered this week.
Ein besonderes Highlight: Wir überbrachten die freudige Nachricht, dass Kidshare das neue Zentrum mit Solarstrom versorgen wird – ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Lernbedingungen. Nach einer kleinen Feier mit Ziegenfleisch und Coca-Cola setzten wir unsere Reise fort.

Warm welcome at the Osunyai ECD Centre
Am Nachmittag besuchten wir das Osunyai ECD-Zentrum, das vor einem Jahr eröffnet wurde. Eine große Überraschung erwartete uns: Die Dorfgemeinschaft hatte eine Feier für uns organisiert! Mit Gesang, Tanz und herzlichen Begrüßungen teilten wir freudige Momente. Die Dankbarkeit war spürbar, und wir erfuhren, dass bereits neue Baumaterialien für zusätzliche Klassenräume eingetroffen sind – auch hier wächst ein kleines Zentrum zu einer Grundschule heran. Derzeit besuchen 61 Kinder das Zentrum, doch die Zahl steigt weiter, da die Anmeldung noch offen ist.


5. Februar 2025 – Bildung und Gemeinschaftsgeist
Today we visited several educational projects that once again demonstrated how crucial early childhood education is for children's futures.

Lipolosi ECD – Ein neues Zentrum mit großem Potenzial
Our first stop was the Lipolosi ECD Center, a newly built center that already serves 80 children. Two dedicated teachers care for the little ones with passion. But there are challenges: A second classroom is urgently needed, as is a well to ensure a water supply. Despite these hurdles, it was moving to see what has already been achieved and how important this center is for the children's future.

Munge ECD & Grundschule – Bildung für 578 Kinder
Weiter ging es zur Munge-Grundschule, die insgesamt 578 Kinder unterrichtet. Neben einem Klassenraum für die Jüngsten gibt es Unterrichtsräume für die Klassen 1 bis 7. Ein großes Highlight: Dank privater Spender wurde kürzlich eine neue Wasserquelle installiert, die den Schulalltag enorm erleichtert. Die Kinder haben jetzt direkten Zugang zu sauberem Wasser – ein großer Fortschritt für Hygiene und Organisation.

Masama Rundugai – Ein neues Projekt mit starkem Engagement
Zum Abschluss besuchten wir das Dorf Masama Rundugai, wo ein neues ECD-Zentrum geplant ist. Obwohl die Finanzierung noch nicht gesichert ist, zeigt die Dorfgemeinschaft großen Einsatz: Land wurde bereits bereitgestellt und mit dem Sammeln von Steinen für den Bau begonnen. Rund 80 Kinder aus drei umliegenden Dörfern könnten hier sofort von frühkindlicher Bildung profitieren. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sehr sich die Menschen vor Ort für die Zukunft ihrer Kinder einsetzen – sie brauchen nur ein wenig Unterstützung, um es Wirklichkeit werden zu lassen.

Conclusion: Every step counts
Wir wussten schon lange um die Bedeutung frühkindlicher Bildung in Afrika, aber in diesen zwei Tagen haben wir sie wirklich verstanden: Tansania hat rund 120 verschiedene Stämme – mit jeweils eigener Sprache. Da der Unterricht in der Grundschule auf Swahili stattfindet, haben Kinder aus abgelegenen Dörfern oft große Schwierigkeiten, da sie nur ihre Muttersprache sprechen. Die ECD-Zentren führen sie früh an Swahili heran – und legen damit den Grundstein für ihre Bildungslaufbahn. Dies verringert die Abbruchquoten deutlich und eröffnet echte Bildungschancen.

Diese Tage haben uns erneut gezeigt, wie viel Hoffnung und Zukunft in Bildung stecken. Wir freuen uns darauf, die Entwicklung dieser Projekte weiterzuverfolgen – und vor allem, die strahlenden Gesichter der Kinder wiederzusehen.

Jeder Ort, den wir besucht haben, hat gezeigt, wie entscheidend Bildung ist – und welchen tiefgreifenden Unterschied Engagement und Unterstützung machen können. Es liegt noch viel Arbeit vor uns, aber auch Hoffnung, Fortschritt und eine beeindruckende Gemeinschaft, die für ihre Kinder kämpft. Wir sind gespannt, wie sich diese Projekte weiterentwickeln – und begleiten diese inspirierende Reise mit großer Zuversicht!

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